Der WLH 300 von WEIMA ist ein Horizontalzerkleinerer für die industrielle Zerkleinerung langer Holzabfälle mit begrenztem Platzbedarf. Entwickelt für holzverarbeitende Betriebe, verarbeitet dieser Shredder zuverlässig Leisten, Kanthölzer, Profile und ähnliche Produktionsreste. Innerhalb der WLH-Serie bildet das Modell 300 die kompakte Ausführung für kleinere bis mittlere Durchsatzanforderungen. Typische Einsatzbereiche sind Schreinereien, Fensterbauer oder Möbelhersteller, bei denen kontinuierlich lineare Holzabfälle anfallen.
Die horizontale Beschickung ermöglicht einen gleichmäßigen Materialfluss ohne aufwendige Vorzerkleinerung. Durch die bewährte WEIMA Schneidgeometrie wird eine homogene Korngröße für nachgelagerte Recyclinglösungen oder energetische Verwertung erreicht. Die massive Maschinenkonstruktion unterstützt einen langlebigen Betrieb im industriellen Umfeld. Für Betriebe mit regelmäßig anfallenden Langholzresten bietet der WLH 300 eine prozesssichere Lösung der Abfallzerkleinerung.
Im Anschluss folgen die spezifischen technischen Merkmale und Konfigurationsmöglichkeiten.

Hoher Durchsatz durch elektromechanischen Keilriemenantrieb
Eine zuverlässige Kraftübertragung ermöglicht stabile Leistung bei wechselnden Lastzuständen. Der Rotor wird über einen Elektromotor mit Keilriemen angetrieben, wodurch Drehmoment effizient übertragen wird. Der Verzicht auf Getriebe und Kupplung reduziert verschleißanfällige Bauteile. Das erhöht die Verfügbarkeit und unterstützt dauerhaft hohe Durchsatzwerte.

Hohe Maschinenverfügbarkeit durch abgesetzte Rotorlager
Ein robuster Aufbau minimiert Stillstandszeiten im industriellen Betrieb. Die Rotorlager sind vom Maschinengehäuse abgesetzt und gegen Staub- und Partikeleintrag geschützt. Gleichzeitig bleiben sie gut zugänglich für Wartung und Inspektion. Das verlängert Serviceintervalle und erhöht die Lebensdauer zentraler Komponenten.

Definierte Korngröße durch austauschbares Rundlochsieb
Eine einheitliche Partikelgröße ist Voraussetzung für stabile Folgeprozesse. Unterhalb des Rotors ist ein verschraubtes Rundlochsieb mit Lochdurchmessern von 10 bis 80 mm installiert. Das Material verbleibt im Schneidraum, bis es die definierte Sieböffnung passiert. Dadurch lässt sich die Outputgröße präzise einstellen und an unterschiedliche Anforderungen anpassen.

Sicherer Materialeinzug durch Vibrationsrinne und Einzugswalze
Lange Teile sollen kontrolliert und ohne Rückschlag zugeführt werden. Eine horizontale Vibrationsrinne transportiert das Material zur Einzugswalze, die es gleichmäßig in den Rotor einführt. Der horizontale Maschinenaufbau verhindert unkontrolliertes Herausspringen des Materials. Das erhöht die Arbeitssicherheit und stabilisiert den Einzugsprozess bei langen Profilen oder Leisten.

Vollautomatischer Betrieb durch Linienintegration
Automatisierte Abläufe entlasten Personal und erhöhen die Prozessstabilität. Die Maschine verfügt über gängige Datenschnittstellen zur Einbindung in übergeordnete Steuerungssysteme. Im automatisierten Betrieb erfolgen Materialzufuhr und Zerkleinerung prozessgeführt ohne manuelle Eingriffe. Dadurch sinkt der Intralogistikaufwand und die Gesamtanlageneffizienz steigt.

Direkte Reststoffentsorgung durch Maschinennahe Integration
Kurze Wege verbessern die Effizienz im Produktionsumfeld. Der Horizontal-Zerkleinerer kann direkt neben Bearbeitungsmaschinen aufgestellt werden. Anfallende Reststücke werden unmittelbar verarbeitet, ohne Zwischenlagerung oder zusätzlichen Transport. Das reduziert Handlingaufwand und stabilisiert den Materialfluss am Arbeitsplatz.

Konstante Zerkleinerungsqualität durch Siemens SPS-Steuerung
Eine stabile Prozessführung sichert gleichbleibende Outputqualität im Dauerbetrieb. Die Siemens SPS-Steuerung ist in einem separaten Schaltschrank ausgeführt und regelt alle Maschinenfunktionen zentral. Prozessparameter lassen sich applikationsspezifisch einstellen und über Standardschnittstellen in Produktionslinien integrieren. Dadurch entsteht reproduzierbares Stückgut bei hoher Prozesssicherheit.

Hohe Schneidleistung durch V-Rotor mit zwei Messerreihen
Die Schneidgeometrie bestimmt maßgeblich Leistung und Energieeffizienz. Der V-Rotor mit zwei Messerreihen arbeitet in Kombination mit einer geregelten Einzugswalze für kontinuierliche Materialzufuhr. Lastspitzen werden reduziert und der Energieeinsatz bleibt stabil. Wend- und wechselbare Schneidmesser sichern konstante Schneidqualität bei minimierten Stillstandszeiten.







